Tipps
MUSKELKATER
Muskelkater kann man verhindern, indem man regelmässig trainiert. Dann sind die Muskeln die Bewegungen gewohnt. Bei extrahartem Training und dem Lernen von neuen Dingen bekommt man allerdings oft Muskelkater. Vermeiden lässt er sich durch Ein- und Austurnen. Wichtig ist es da, die Muskeln mindestens 20 Sekunden ohne Wippen zu dehnen. So kann man auch Verletzungen vorbeugen, es lohnt sich also doppelt! Eine warme Dusche nach dem Training entspannt die Muskeln. Wenn du aber am nächsten Tag trotzdem Schmerzen hast, kannst du dich mit einer wärmenden Salbe einreiben.
Ein Trost: Muskelkater zeigt auch an, dass du hart trainiert hast! |

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TRAININGSFRUST
Wie gesagt: Beim Karate ist es wichtig, dass man die Übungen immer wieder trainiert. Da kann es schon mal vorkommen, dass du keine Lust hast zu üben. Vielleicht hast du auch zu viel zu tun in der Schule oder bist frustriert, weil jemand die Kata viel besser kann als du – obwohl er doch später als du mit dem Karate angefangen hat. Es kann auch sein, dass man schon ganz schön weit gekommen ist und z.B. den blauen oder braunen Gurt hat, wenn man den Trainingsfrust kriegt. Du lernst ja nicht Karate, um andere zu beeindrucken, sondern um in dem Sport gut zu werden. Die Schule sollte man deswegen natürlich nicht vernachlässigen, aber ein bisschen Zeit für die Übungen findet man immer. Je weiter man kommt, desto kleinere Änderungen muss man an den Übungen machen. Das führt manchmal dazu, dass man das Gefühl hat, nicht weiterzukommen. In solchen Fällen hilft es, sich genau anzuschauen, was man alles schon erreicht hat. Noch vor ein paar Monaten schien es dir vielleicht unmöglich, diese eine Bewegung je zu beherrschen, an der du jetzt nur noch Kleinigkeiten ausbessern musst. Das ist doch eine ganz schöne Entwicklung – und sie zeigt dir auch, dass du dich immer noch weiter verbessern kannst.
Schliesslich lautet ein Budoleitsatz:
DU SOLLST DIE HALTUNG EINES TIGERS HABEN
UND NICHT DIE EINES SCHLAFENDEN SCHWEINS.
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PRÜFUNGSANGST
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Um einen höheren Rang zu erreichen, muss man im Karate Prüfungen bestehen. Das ist nicht immer angenehm, und da kann es passieren, dass man nervös wird. Ein bisschen Nervösität ist gut, denn das hilft dir, dich wirklich zu engagieren. Denn: Dein Leben hängt nicht davon ab, ob du die Prüfung bestehst oder nicht. Wichtig ist, dass du dein Bestes gibst. Dein Sensei weiss schliesslich genau, wer sich während der Trainingsstunden voll einsetzt und wer nicht. Das spielt in der Entscheidung eine wichtige Rolle.
Hier nun ein paar Tips, um die Nervosität zu besiegen: Oft schläft man vor einer Prüfung schlecht. Das ist zwar unangenehm, aber der menschliche Körper verträgt sowas. Wichtig ist, dass man sich im Kopf nicht von der Prüfungsangst fertigmachen lässt. Dabei hilft Ablenkung: Sei es innerlich sein Lieblingslied singen, sich an die letzten Ferien erinnern oder überlegen, was es wohl heute Abend zuhause zu essen gibt... und das Nervenflattern ist weg.
Auch Atemübungen helfen. Konzentriere dich auf deine Atmung, lege eine Hand auf deinen Bauch und atme so tief ein, dass du spürst wie der Bauch sich hebt. Zähle bis drei und atme dann aus. Beim Ausatmen bis sechs zählen.
Denk daran: In deinem Leben wirst du immer wieder geprüft werden. Prüfungen sind aber nur einzelne Hürden auf einem langen Weg. Eine verpatzte Prüfung macht einen Menschen nicht zum Versager, sie ist eine Chance zum weiterlernen! |
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